Greg Cox
TNG Nr. 73, erschienen bei Heyne
(251 S., Original: Q-Strike)
Der Fairness halber sollte ich besser eine Spoilerwarnung abgeben, wer die Vorgängerromane nicht kennt und lesen möchte, sollte lieber nicht weiterlesen.
*SPOILERANFANG*
Der zweite Teil endete mit Untergang des Tkon-Reiches, der von dem bösartigen Superwesen 0 und seinen Freunden verursacht wurde und an dem auch der junge Q indirekt beteiligt war. Der dritte Teil "Der Widersacher" erzählt die Geschichte nahtlos weiter. Picard befindet sich immer noch in Qs Vergangenheit und wird Zeuge, wie dieser sich endlich gegen sein ehemaliges Vorbild stellt. Auch im Q-Kontinuum ist man auf die Katastrophe aufmerksam geworden, und eine Jagd nach den Verursachern beginnt. Es gelingt ihnen, 0 zu fangen und hinter die galaktische Barriere zu verbannen. Picard versichert Q, dass er die Barriere nicht mehr durchdringen will, und kehrt daraufhin mit ihm auf die Enterprise zurück. Leider hat 0 schon einen Weg gefunden, seinem Exil zu entkommen, und sinnt auf Rache...
*SPOILERENDE*
Es geht dramatisch weiter, und für uns "Normalsterbliche" ist der Konflikt zwischen den allmächtigen Wesen ungeheuer interessant, da die Auswirkungen oftmals verheerend sind. Darüber hinaus gibt es wieder mal jede Menge Anspielungen auf viele Ereignisse im Star Trek-Universum, auf die das Q-Kontinuum maßgeblichen Einfluss hatte. Und endlich erfahren wir auch, woher Q sein besonderes Interesse an den Menschen hat, und die Erklärung ist so einfach wie genial ;)
Im dritten Teil wird auch die Enterprise wieder stärker in das Geschehen einbezogen. Vorher war es manchmal ein bisschen nervig, wenn zwischendurch immer wieder auf das Schiff "geswitcht" wurde, da ja die Zeitreise mit Q und Picard viel interessanter war. Die Figur des 0 ist dem Autor übrigens hervorragend gelungen, er ist sowohl charismatisch, komplett anarchisch, furchterregend und völlig durchgeknallt. Auch Q ist sehr gut getroffen, sowohl in der bekannten als auch in der jüngeren Ausgabe. Als Leser verspürt man schon fast Mitleid mit dem jungen Q, wenn er zielsicher in immer größeren Schlamassel gerät und dabei doch nur ein wenig gegen die starren Regeln des Kontinuums rebellieren wollte. Nur der Konflikt des betazoidischen Wissenschaftlers und seiner Familie sind schwach dargestellt und konnten mich nicht fesseln.
Fazit: Für alle drei Bücher habe ich insgesamt 4 Tage gebraucht. Die Trilogie ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Star Trek-Universum. Obwohl immer wieder der typische Q-Humor durchblitzt, sind die drei Romane ernsthafter und tiefgründiger als erwartet. Fans von Star Trek und besonders von Q können hier getrost zugreifen!
4,5/5
Charaktere getroffen? ***
Spannung: ****
Humor: **
Action: *****
Gefühl: ***
originelle Handlung? ***
Anspruch: **
Vorwissen nötig?
Die komplette Trilogie ist eher nichts für absolute ST-Neulinge. Außerdem wäre es witzlos, nur einen einzelnen Roman dieser Reihe zu lesen: Endweder man liest sie alle drei, oder man lässt es lieber bleiben.
TNG Nr. 73, erschienen bei Heyne
(251 S., Original: Q-Strike)
Der Fairness halber sollte ich besser eine Spoilerwarnung abgeben, wer die Vorgängerromane nicht kennt und lesen möchte, sollte lieber nicht weiterlesen.
*SPOILERANFANG*
Der zweite Teil endete mit Untergang des Tkon-Reiches, der von dem bösartigen Superwesen 0 und seinen Freunden verursacht wurde und an dem auch der junge Q indirekt beteiligt war. Der dritte Teil "Der Widersacher" erzählt die Geschichte nahtlos weiter. Picard befindet sich immer noch in Qs Vergangenheit und wird Zeuge, wie dieser sich endlich gegen sein ehemaliges Vorbild stellt. Auch im Q-Kontinuum ist man auf die Katastrophe aufmerksam geworden, und eine Jagd nach den Verursachern beginnt. Es gelingt ihnen, 0 zu fangen und hinter die galaktische Barriere zu verbannen. Picard versichert Q, dass er die Barriere nicht mehr durchdringen will, und kehrt daraufhin mit ihm auf die Enterprise zurück. Leider hat 0 schon einen Weg gefunden, seinem Exil zu entkommen, und sinnt auf Rache...
*SPOILERENDE*
Es geht dramatisch weiter, und für uns "Normalsterbliche" ist der Konflikt zwischen den allmächtigen Wesen ungeheuer interessant, da die Auswirkungen oftmals verheerend sind. Darüber hinaus gibt es wieder mal jede Menge Anspielungen auf viele Ereignisse im Star Trek-Universum, auf die das Q-Kontinuum maßgeblichen Einfluss hatte. Und endlich erfahren wir auch, woher Q sein besonderes Interesse an den Menschen hat, und die Erklärung ist so einfach wie genial ;)
Im dritten Teil wird auch die Enterprise wieder stärker in das Geschehen einbezogen. Vorher war es manchmal ein bisschen nervig, wenn zwischendurch immer wieder auf das Schiff "geswitcht" wurde, da ja die Zeitreise mit Q und Picard viel interessanter war. Die Figur des 0 ist dem Autor übrigens hervorragend gelungen, er ist sowohl charismatisch, komplett anarchisch, furchterregend und völlig durchgeknallt. Auch Q ist sehr gut getroffen, sowohl in der bekannten als auch in der jüngeren Ausgabe. Als Leser verspürt man schon fast Mitleid mit dem jungen Q, wenn er zielsicher in immer größeren Schlamassel gerät und dabei doch nur ein wenig gegen die starren Regeln des Kontinuums rebellieren wollte. Nur der Konflikt des betazoidischen Wissenschaftlers und seiner Familie sind schwach dargestellt und konnten mich nicht fesseln.
Fazit: Für alle drei Bücher habe ich insgesamt 4 Tage gebraucht. Die Trilogie ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Star Trek-Universum. Obwohl immer wieder der typische Q-Humor durchblitzt, sind die drei Romane ernsthafter und tiefgründiger als erwartet. Fans von Star Trek und besonders von Q können hier getrost zugreifen!
4,5/5
Charaktere getroffen? ***
Spannung: ****
Humor: **
Action: *****
Gefühl: ***
originelle Handlung? ***
Anspruch: **
Vorwissen nötig?
Die komplette Trilogie ist eher nichts für absolute ST-Neulinge. Außerdem wäre es witzlos, nur einen einzelnen Roman dieser Reihe zu lesen: Endweder man liest sie alle drei, oder man lässt es lieber bleiben.
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